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Hygge im Herbst: Wenn das Sommergefühl nach drinnen zieht

2. Okt.
2 Min. Lesezeit

Der Sommer ist vorbei. Und obwohl ich ein Sommerkind bin – ich wurde im Sommer geboren und liebe diese Jahreszeit – freue ich mich jetzt darauf, Hygge wieder in die eigenen vier Wände zu holen.


Kennst du eigentlich Hygge?


Seit dem 19. Jahrhundert steht „hyggelig" für „Wohlbefinden verbreitend" – und „sich hyggen" heißt so viel wie: sich selbst etwas Gutes tun. Schwer zu übersetzen, aber ungefähr: Geborgenheit und Wohlbefinden.


International bekannt wurde der Begriff vielleicht vor allem durch den dänischen Glücksforscher Meik Wiking und sein Buch „Hygge – Ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht". Kein Zufall, dass gerade Dänemark diesen Begriff geprägt hat: Das Land zählt im UN World Happiness Report regelmäßig zu den glücklichsten der Welt.


Wie alltäglich das Wort für Dänen wirklich ist, habe ich kürzlich noch mal gemerkt. Ich habe lange mit meiner dänischen Bekannten telefoniert, und sie hat mir erzählt, dass ihre Tochter an ihrem Kindergeburtstag mit ihren Freundinnen einen Film schauen durfte. Die Reaktion der anderen Eltern in der WhatsApp-Gruppe? „Ach, wie hyggelig." Kein besonderes Event, kein aufwendiges Programm. Nur ein paar Kinder, eine Decke, ein Film. Und Hygge.


Warum Hygge keine Jahreszeit kennt, nur eine andere Bühne

Für mich zeigt sich Hygge je nach Jahreszeit ganz unterschiedlich. Im Sommer ist es das gemütliche Zusammensein draußen: gutes Essen, gute Getränke, laue Sommerabende, Sterne gucken, ein Spaziergang am See. Zeit mit Menschen, die einem wichtig sind.


Im Herbst zieht dieselbe Stimmung nach drinnen um – in die eigenen Räume. Was mich daran so überzeugt: Es geht nie um mehr. Es geht um weniger, aber bewusster.


Eine Kerze, die wirklich brennt, statt zehn, die nur rumstehen. Eine Wolldecke, die du wirklich benutzt. Eine Kanne Tee, für die du dir wirklich Zeit nimmst.


Konkret zeigt sich Hygge oft in denselben Elementen:


  • Naturmaterialien wie Holz, Wolle und Leinen statt Plastik und Hochglanz

  • Warme Erdtöne – Beige, Creme, sanftes Grau, ergänzt durch Rostrot, Senfgelb oder Waldgrün

  • Kerzenlicht und unterschiedliche Lichtquellen statt Deckenlampe


Und Rituale, die man sich bewusst nimmt: Lesen, stricken, ein Spaziergang im Wald, ein Kaffee mit Freund:innen.


Warum Ordnung und Hygge für mich zusammengehören

Und hier kommt meine Ordnungscoach-Seite ins Spiel:

Hygge braucht Raum. Nicht viel, aber freien Raum – auf dem Tisch, im Regal, im Kopf.


Ein vollgestellter Wohnzimmertisch lässt sich schwer gemütlich beleuchten. Ein überquellender Kleiderschrank macht es schwer, zur Lieblingskleidung zu greifen.


Deshalb gehören für mich Ordnung und Hygge untrennbar zusammen. Das eine schafft den Raum für das andere.


Wenn du merkst, dass genau dieser Raum bei dir gerade fehlt – nicht nur auf dem Tisch, sondern im Kopf –, lass uns in einem kostenlosen Erstgespräch (30 Minuten) schauen, wo du anfangen kannst.


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Liebe Grüße,

Kathrin Hielscher zert. Ordnungscoach und Gründerin der

hyggeZeit


Dieser Beitrag stammt aus meinem Freitagsnewsletter „Freitagspost für dich:


Ordnung & Klarheit bei einer Tasse Tee" – dort liest du ihn immer schon rund eine Woche früher. Im Newsletter selbst steckt aber noch mehr als dieser Text: eine passende Wochenaufgabe zum Thema, aktuelle Produktempfehlungen und Rabattcodes, Hinweise auf meine Kurse und Workshops sowie Einblicke aus meinem Alltag als Ordnungscoach.


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